Ihr kennt das vielleicht: Irgendwann schleicht sich die Routine ein und Stereotype entstehen: Kind 1 ist immer abgelenkt, Kind zwei muss man immer zu den Hausaufgaben drängen, ….
Was tut ihr, um einen frischen Blick auf eure Kinder zu behalten, ihre neuen Fähigkeiten zu erkennen und zu würdigen und ihren Charakter wahrzunehmen?
Mir persönlich hilft es in solchen Situationen, mir einen Moment zu nehmen, um mir bewusst zu machen, an wie vielen Stellen mein Kind an dem Tag schon (unschöner Begriff, bessere Vorschläge willkommen) hat. Also wenn der Sohnemann nachmittags mal wieder trödelt oder zu nix Lust hat, sich einfach mal bewusast machen, was er den Tag schon geleistet hat. Beispielsweise morgens aufstehen, zähneputzen, anziehen, den Weg zur Kita laufen und in der Kita wohl auch noch jede Menge Zeug. Dann fällt es gleich viel leichter, die Anforderungen am Nachmittag etwas gelassener zu betrachten.
Begriffsvorschlag: Kooperieren?
Viel besser, wird übernommen. Danke.
Ich mache das mit dem Moment nehmen ähnlich, aber versuche meine Kinder dann einfach im Moment ohne Wertung wahrzunehmen, beobachte wie sie spielen, worüber sie sich freuen und versuche meine Aufmerksamkeit bewusst wegzulenken von dem, was mir schon bekannt erscheint.
Leider gibt es viel zu wenige dieser Momente.